23. Januar 2020

DPolG News

Flugblatt "Aktuell"

Beförderungen 2020

…und wieder gähnt das Murmeltier.
„Bei der Polizei kaum Neues, eher ein laues Lüftchen.“

„Natürlich ist es ein positives Zeichen, dass das Beförderungsbudget auf 2.7 Millionen Euro angehoben. Auf dem Landesdelegiertentag der DPolG Ende Oktober 2019, habe ich Herrn Minister Roger Lewentz auf eine Erhöhung angesprochen", stellt Landeschef Thomas Meyer fest.

Als Berechnungsgrundlage dient die Zahl der potenziellen – nicht der tatsächlichen – Bewerber*innen.

Viel wichtiger als die Quoten wäre die Zusage an die Kollegen*innen auch in angemessener Zeit befördert zu werden. Kollegen und Kolleginnen dürfen nicht 11 Jahre oder länger auf ihre Beförderung von A 9 nach A 10 warten.

Mit der Erhöhung um 200.000 € bleibt das Beförderungsniveau im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich. Das sind die Folgen der Besoldungserhöhung im Beamten*innenbereich, d.h. alle werden dafür bestraft, dass das Grundgehalt nach Jahren faktischen Reallohnverlustes endlich angehoben wurde. Die DPolG wundert sich!

Im Vergleich zu 2019 gibt es im Bereich A 12 und A 13 nichts Positives zu berichten. Auch hier besteht die Forderung, Funktionsinhaber zukünftig zeitnah zu befördern und entsprechend ihrer Tätigkeit zu bezahlen.

Sonst ist der Beförderungsstau vorprogrammiert.

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