Jobbike bei der Polizei!?

Mit dem Fahrrad zur Arbeit? Wenn das nicht mal eine ökologische, kostengünstige und zeitgleich sportliche Lösung wäre. Zudem wäre die Sorge um einen Parkplatz schwindend gering. „Warum nicht auch im öffentlichen Dienst bei der Polizei als Vorbild voraus gehen?“, fragt sich Katja Sorgen, stellvertretende DPolG Landesvorsitzende.

Bei einem Gespräch der DPolG Landesleitung mit Staatssekretärin Steingaß haben wir am 24.06. den vielfachen Wunsch aus den Reihen der Kolleg*innen, das Jobbike zu ermöglichen, gerne persönlich vorgetragen.

Die JobRad® GmbH, einer der deutschlandweiten Anbieter, sagt:
“JobRäder ziehen Fachkräfte an, halten Mitarbeiter fit und schützen die Umwelt. Heute nutzen es schon mehr als 20.000 Firmen.

Wie funktioniert das?
• Mitarbeiter suchen sich ihr Wunschrad aus, alle Hersteller und Marken sind möglich.
• Sie fahren es wann immer sie wollen: zur Arbeit, im Alltag, in den Ferien oder beim Sport.
• Sie sparen gegenüber einem herkömmlichen Kauf bis zu 40 %.

Es gibt bereits seit 2018 mehrere kleine Anfragen zu dem Thema:
17/7782 (Drucksache 17/7998); 17/9309 (Drucksache 17/9166); 17/12064 zu Drucksache 17/11870

Die aktuelle Antwort des Ministeriums der Finanzen zum Sachstand:
Das baden-württembergische Ministerium für Verkehr hat angekündigt nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ein Umsetzungskonzept zur Einführung vorzulegen. Die dort zu erwartenden praktischen Erkenntnisse sollen abgewartet werden, um sie in die rheinlandpfälzische Entscheidung sowie ggf. in die Entwicklung eines entsprechenden verkehrspolitischen Konzepts einzubeziehen und in einem zweiten Schritt dann auch die Frage der besoldungsrechtlichen Entgeltumwandlung zu beantworten.

Wir finden: Viele Worte, wenig Taten.
Bürokratische Hinhaltetaktik statt fortschrittlicher „Zupackpolitik“!
Wo bleibt hier der grüne Koalitionspartner?