DPolG bei PP Christoph Semmelrogge


Tarifbeschäftigte bei PHuSt und WSP

Die DPolG hat im April 2018 sowie im Februar 2019 das Innenministerium im Zusammenhang mit der Eingruppierung der FLIR-Operatoren sowie der Arbeitszeit der Fluggerätemechaniker bei der PHuSt und der Tarifbeschäftigten bei den Bootswerkstätten angeschrieben. Nun kommt nach Jahren des Stillstands endlich Bewegung hinein. Es geht um die

  • Höhergruppierung bei den FLIR-Operatoren
  • Verringerung der Arbeitszeit der Fluggerätemechaniker und in den Bootswerkstätten

Personal- und Beförderungssituation innerhalb des PP ELT

Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik ist eines der größten Präsidien landesweit und nicht mit einem Flächenpräsidium zu vergleichen. Es sind viele Spezialisten und Fachleute in allen Bereichen von Bereitschaftspolizei, den Spezialeinheiten, der Wasserschutzpolizei, im Beschaffungswesen, der IT-Technik, der Personalverwaltung und in der Abteilung Zentralstelle für Gesundheitsmanagement dabei. Im Beförderungsverfahren 2019 ist das unzureichend berücksichtigt. „Hier muss das Innenministerium nachlegen“ lautet die Forderung der DPolG.

Im Kampf um die besten Mitarbeiter/innen ist es in Zeiten von Vollbeschäftigung und hervorragenden Wirtschaftsdaten schwer, Fachpersonal für den Tarifbereich zu finden und zu halten, insbesondere wenn in anderen Bundesländern und beim Bund bestimmte Funktionen höher bewertet und damit besser bezahlt werden als bei uns und im TVöD insgesamt besser bezahlt wird als im TV-L.

Wenn Anwärter beim Bund künftig bis zu 1600 € erhalten sollen und Beamte in NRW sehr viel früher nach A 10 befördert werden, stellt sich automatisch die Frage nach der Attraktivität.

Die Attraktivität der Polizei hängt maßgeblich von den Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter/innen ab.

Die DPolG sieht u.a.in einer Mindestverweildauer für neue Einsatzkräfte in der Bereitschaftspolizei ein Bewerbungshemmnis. Der Wegfall der Funktionsstelle eines/r BeDo-Beamten/in muss korrigiert werden.

Die Arbeitsverdichtung ist unverkennbar vorhanden. Eine nie dagewesene Zahl an Einsätzen bei der Abteilung SE, neue Herausforderungen bei der Bereitschaftspolizei und erstmalig soll die BFE ihren Dienst an einer Mitteldistanzwaffe verrichten.

Das alles mit einer Unterdeckung, weil von der Hochschule der Polizei aktuell nicht genügend Abgänger zur Bereitschaftspolizei kommen (dürfen?).

Situation der WSP Station Bingen

Seit 2012 befindet sich die WSP Station Bingen in einem für die Beschäftigten unbefriedigendem Schwebezustand, weil von der Politik jenseits und diesseits des Rheins keine Entscheidungen getroffen wurden. Letztmalig war die DPolG Anfang Januar 2019 vor Ort und hat im Nachgang des Besuchs das Innenministerium zu einer schnellen Entscheidungsfindung aufgefordert. Mit Erfolg, denn es tut sich was.

Die Kooperation mit Rüdesheim wird intensiviert, eine Zusammenlegung ist vom Tisch und die Kollegen/innen bleiben am Standort in Bingen.

Am Ende des Gesprächs mit Herrn PP Semmelrogge, dem Leiter der Abteilung 4, Herr RD Schaefer und dem Leiter der Abteilung 1, Herr PD Traub, übergab ihm der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Meyer einen „Lunchbeutel“. Eine von der DPolG initiierte Beschaffung für Mitglieder und operative Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei, um die Einsatzverpflegung sicher zu verpacken und zu verwahren.

Sicher verpackt gegen Regen müssen auch die operativen Einsatzkräfte sein.

Ausrüstung der Einsatzkräfte

Wann kommt endlich ein „Regen-Einsatzblouson“?

Kommt die 25%ige Erhöhung des Verpflegungssatzes auch bei den Einsatzkräften an?

Dies scheint fraglich zu sein und wird von der Behördenleitung aufgegriffen. „Es war ein gutes und vertrauensvolles Gespräch, welches Mitte des Jahres zusammen mit dem Fachverband der DPolG beim PP ELT seine Fortsetzung finden wird, äußert sich Thomas Meyer zufrieden.“

Flugblatt