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Vereinbarung GAP

GAP – Hauptpersonalrat stimmt der Vereinbarung mit dem Innenminister zu 

Der Hauptpersonalrat hat sich mit der Mehrheit seiner Mitglieder für die Annahme der Vereinbarung mit dem Innenminister über die Ausgestaltung der Arbeitszeiten im Wechselschichtdienst zugestimmt. 

Die Vereinbarung wird nun in eine Verwaltungsvorschrift gegossen und die Personalräte vor Ort müssen neue Dienstvereinbarungen abschließen.

Das ist für alle schwere Kost, die am Doppelschlag oder durchgängige 12-Stunden- Schichten unbedingt festhalten wollten und wird zu Umstellungen in sozialen Umfeldern führen müssen.

Das ist unbefriedigend, lässt sich aber nicht ändern.

Vor dem Hintergrund des Ergebnisses, werden sich viele unterm Strich die berechtigte Frage stellen, ob sich das Engagement gelohnt hat.

Auch wenn uns allen bewusst ist,

– dass es keinen gesunden Schichtdienst gibt,
– dass die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind und
– dass sich in vielen Fällen die Familien und Freundeskreise auf die neuen Arbeitszeiten umstellen müssen,

darf nicht verheimlicht werden, dass es auch positive Aspekte gibt. Damit am Ende einer zweijährigen Evaluierungsphase das Positive überwiegt, bedarf es vieler guter Dienstver- einbarungen auf örtlicher Ebene.

Verehrte Kolleginnen und Kollegen,
begleitet diesen nächsten Schritt weiterhin konstruktiv und kritisch. Jetzt sind alle Dienst- stellen zum Piloten mit neuen Dienstplanmodellen geworden.

Aber sicher ist auch, dass die neuen Modelle nur mit genügend Personal funktionieren.

Deshalb  müssen die derzeitigen Einstellungszahlen  auch in der nächsten  Legislaturperiode aufrechterhalten werden und das Ziel der DPolG lautet noch immer:

10.000 qualifizierte und gut ausgebildete Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten!

Flugblatt Vereinbarung GAP