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Rote Laterne

Rheinland-Pfalz übernimmt die Rote Laterne bei Besoldung und Versorgung
DPolG fordert sofortige Ausgleichszahlungen

„Bei neuen Projekten sind wir Weltmeister, bei der Bezahlung sitzen wir auf der Tribüne“, ärgert sich der DPolG-Chef Benno Langenberger über die Besoldung und Versorgung in Rheinland-Pfalz.

Nachdem Berlin die um einen Zuschlag aufgestockte Besoldungs- und Versorgungsanpassung in Höhe von 3,2 % bzw. um 75 € für Anwärterinnen und Anwärter auf den 1. Juni 2018 vorverlegt hat, ging die rote Besoldungslaterne an Rheinland-Pfalz über.

In keinem anderen Bundesland bekommen Beamte und Pensionäre in ihren Gehaltsstufen weniger Geld.

Dafür vielen Dank, liebe Landesregierung

Jetzt ist die Zeit der Schönrechner gekommen, die uns weismachen wollen, dass man das so nicht rechnen können und so nicht sehen darf, weil…….

Dass sich unsere Abgeordneten mal non chalant ihre Diäten um 17.5 % erhöht haben, wird geflissentlich vergessen. Deshalb wundert es auch nicht, dass bisher in Mainz wenig Bereitschaft zu erkennen ist, auch dem öffentlichen Dienst eine faire Bezahlung zu gönnen.

Am neuen Tarifabschluss für den Bund und die Kommunen sowie den Besoldungs- und Versorgungshöhen der anderen Bundesländer und des Bundes sieht man, was andere öffentliche Arbeitgeber als faire, angemessene Bezahlung des öffentlichen Dienstes einstufen.

Vor diesem Hintergrund muss in Rheinland-Pfalz dringend umgesteuert werden.

Eine weitere Abkoppelung von der Einkommensentwicklung darf es nicht geben.

Wir fordern deshalb den sofortigen Einstieg in die Ausgleichsanpassung von Besoldung und Versorgung in Höhe von 6%.

Nur so kann der öffentliche Dienst von Rheinland-Pfalz in Konkurrenz zu anderen Branchen und im Vergleich mit den anderen Ländern und dem Bund bestehen.

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